Aktuelles

Viele Fragen zur aktuellen Innenstadt-Debatte

Seit OB Matthias Klopfer seine Überlegungen für die Zukunft der Esslinger Innenstadt veröffentlicht hat, wird über das Für und Wider heiß diskutiert. Obwohl die Diskussion noch am Anfang steht, signalisieren manche schon Zustimmung. Der Förderverein der Stadtbücherei wartet gespannt auf die genauen Vorstellungen der Stadt für unsere Bibliothek. Erst dann können die Pläne mit der nötigen Tiefe diskutiert und bewertet werden, weil viele Aspekte beachtet werden müssen, wenn es eine Lösung geben soll, die unserer Stadtbücherei eine gute Zukunft gibt. Wir werden an dieser Stelle interessante Beiträge zur Innenstadt-Debatte, die für unsere Bibliothek von Bedeutung sind, veröffentlichen.

 

Gedanken von Professorin Sylvia Greiffenhagen zu den Überlegungen für eine Stadtbücherei im Kögel

Hurra, wir haben einen neuen Standort für die Stadtbücherei! Wie oft hat es diesen Paukenschlag nun schon gegeben? Allein in meiner Amtszeit als ehemalige Vorsitzende des Fördervereins Stadtbücherei waren alle paar Jahre, zuletzt sogar alle paar Monate neue Standorte von der Verwaltung präsentiert worden: zwei davon in der Küferstraße, das Gemeindehaus am Blarerplatz und immer wieder neue Variationen rund um den Pfleghof: von der größtmöglichen Lösung eines Kulturzentrums aus Bücherei, Galerie Villa Merkel und Stadtmuseum in drei Gebäuden Heugasse/Hafenmarkt über die „Erweiterung und Sanierung der Stadtbücherei“ in der Heugasse 9 und 11 sowie einem Neubau in der Webergasse bis hin zur Kleinst- und Billigstlösung einer „kleinen und feinen Sanierung“ nur in den Räumen des Pfleghofs.

Ein „architektonisches und städtebauliches Leuchtturm-Gebäude“ hatte die Stadtbücherei ursprünglich werden sollen, entsprechend der Bedeutung und Popularität dieser bundes- und landesweit immer wieder ausgezeichneten Esslinger Institution.Wertgeschätzt aber wurde die Bücherei offenbar immer nur von ihren zahlreichen Kunden. Was diese von den  Standortdebatten um ihre Bücherei hielten, haben sie in einem Bürgerentscheid klar zum Ausdruck gebracht: Sie wollen die Bücherei im Pfleghof behalten, allerdings endlich saniert und erweitert.

Im jüngsten Verwaltungsvorschlag wird nun endgültig deutlich, dass es der Verwaltung (und im Stadtrat nur einzelnen, wenigen Mitgliedern) bisher noch nie um das Wohl der Stadtbücherei an sich gegangen war. Sie war immer ein Spielball der Stadtpolitik, wurde für wahlpolitische Zwecke instrumentalisiert und gedanklich von einem Gebäude ins andere geschoben: nicht wie es für die Arbeit der Bücherei notwendig war, sondern wie es zu anderen, zufällig laufenden Planungen gerade so passte.

Nun sollen also mit den Mitteln, die für die Stadtbücherei gedacht waren, zusätzlich zwei weitere Museen saniert und umgesiedelt werden. Zwei ungeliebte Denkmäler im städtischen Besitz, die Heugasse 11 und das Gelbe Haus am Hafenmarkt, werden damit frei und können endlich verkauft werden. Klar, dass die Stadtbücherei diesen Plan stört und dafür umziehen muss, von einem der schönsten Gebäude der Stadt in ein gesichtsloses ehemaliges Modehaus, das zufällig nun mal gerade leer steht.

Vor zehn Jahren hätte ich gesagt: Wenn dieser Umzug tatsächlich beschlossen werden sollte, so lasst uns zusammen eine Vision entwickeln und Schritt für Schritt umsetzen, wie diese Stadtbücherei doch noch zu einem Leuchtturm in der Stadt werden kann! Lasst uns die Bücherei über mehrere Kögel-Gebäude hinweg weiter entwickeln (natürlich gehört dazu dann auch das ehemalige Haus „Kögel Men“ und/oder andere benachbarte Gebäude!), verbunden durch Stege aus den oberen Geschossen und durch großzügige Querungen mit Aufenthaltsqualität der dazwischen liegenden Straßen. Lasst uns das mit den besten Bibliotheksbauern Europas angehen, und mit dem Schwung, den die Stadt vor vielen Jahren bei der Errichtung des bis heute großartigen Alexander von Branca- Behördenzentrums aufgebracht hat! 

Allerdings: Mit dem Wissen von heute und meiner Erfahrung aus vielen Jahren Bücherei-Diskussion ist mir klar: Ein großer Wurf ist im heutigen Esslingen gar nicht gewollt!

 

Offener Brief der Fraktion Die Linke an Oberbürgermeister Klopfer

Sehr geehrter Herr Klopfer,

sehr zeitnah vor dem Pressetermin erfuhren wir von Ihnen von der Idee, die Leerstände des Esslinger Einzelhandels mit Kultur füllen zu wollen. Wir begrüßen dies grundsätzlich, sehen allerdings auch vieles kritisch. Da es Ihnen offensichtlich kein Anliegen war, die Fragen vorher mit uns zu erörtern, möchten wir sie nun stellen und um Antwort bitten.

Für teures Geld wurde für die Volkshochschule ein Gebäude in der Mettinger Straße errichtet - was soll aus diesem Gebäude werden? 

Für wie wirtschaftlich halten Sie es, eine Immobilie anzumieten (ehem. Karstadt), um dort die VHS unterzubringen? Welche Auswirkung sehen Sie für die Entwicklung der „neuen Weststadt“, dem dort entstehenden Campus und der dortigen Infrastruktur, wenn die VHS dort nicht oder teilweise nicht mehr ist?

Wie viel Geld wird sich die Stadt diesen Umzug kosten lassen, wo doch eigentlich jedes Jahr zusätzlich Millionen eingespart werden sollen? Bezahlt der Besitzer des Karstadt-Areals die Umbaumaßnahmen oder werden diese von der Kommune, der VHS etc. entrichtet?

Werden diese Kosten auf die Seminargebühren künftig umgeschlagen?

Als die Stadtbücherei in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den Bebenhäuser Pfleghof zog, war allen klar, dass die Fläche zu klein ist. Das Nachbargebäude wurde vor mittlerweile anderthalb Jahrzehnten entmietet und am 10. Februar 2019 ein Bürgerentscheid bezüglich Standort und Erweiterung  mit über 15000 Stimmen gewonnen. Ihr Ansinnen, die bauliche Umsetzung der Erweiterung zu verschieben bzw. zu canceln - die sogenannte „Pausentaste zu drücken“ -, fanden viele Bürger:innen empörend und sie machten ihrem Unmut an vielen Stellen Luft. Die von Ihnen zugesagten belastbaren Zahlen für die Sanierung des Nachbarhauses fehlen weiterhin; der gemeinderätliche Beschluss zur Nutzung des Nachbargebäudes ebenfalls.

Nun soll die Bücherei in das - dann ehemalige - Kaufhaus von Stadtrat Kögel (Freie Wähler) umziehen. Soll das Gebäude hierfür erworben oder gemietet werden? Die Verkehrsfläche beträgt ca. 2700 Quadratmeter und ist damit ein knappes Drittel kleiner als die bisherige, wie schon gesagt zu kleine Bibliothek (vergleicht man Büchereien anderer Städte ähnlicher Größe). Auf was alles soll die neue Bücherei verzichten - welche Neuerungen werden in der Esslinger Bibliothek keinen Einzug halten können?

Angenommen, die städtischen Museen werden im Bebenhäuser Pfleghof zusammen gezogen - was wird aus den Räumlichkeiten im Schreibermuseum, Museum im Schwörhof und was aus dem Stadtmuseum - welche Vorteile verspricht man sich von der Zusammenlegung derart unterschiedlicher Ausstellungsorte und wie will man die dann dort fehlende Frequenz kompensieren?

Die Fraktion DIE LINKE fragt sich, woher all die finanziellen Mittel kommen sollen, für die Umzüge, Umbauten und insbesondere:

Wie hoch werden die jährlichen Mehrausgaben für die Stadt sein, wenn all diese Flächen angemietet oder gekauft werden und wie soll dieser Mehraufwand kompensiert werden?

Mit freundlichen Grüßen

Für die Fraktion DIE LINKE im Esslinger Gemeinderat

Johanna Renz, Tobias Hardt und Martin Auerbach

 

Die Bücherei-Debatte geht weiter

Das ist ein Paukenschlag: Die Esslinger Stadtverwaltung plant unter anderem, die Stadtbücherei in das bald leerstehende Modehaus Kögel einzuquartieren. Das Stadtmuseum soll in den Bebenhäuser Pfleghof umziehen. Die Stadtverwaltung hat ihre bisherigen Vorstellungen in einer Pressemitteilung zusammengefasst:

Für uns als Förderverein ergeben sich daraus viele Fragen. Bevor wir jedoch keine Details kennen, fällt es schwer, im Einzelnen Stellung zu beziehen. Fakt ist: Es gibt einen Bürgerentscheid zur Standortfrage, die Stadt muss verbindlich erklären, welche Flächen der Stadtbücherei im Kögel-Kaufhaus zur Verfügung stehen würden, und ob es dort - wie am bisherigen Standort in der Heugasse - das nötige Potenzial für künftige Entwicklungen gäbe. Noch sind all diese und viele andere Themen völlig offen.

In einer ersten Reaktion hat sich der Vorstand unseres Fördervereins gegenüber der Presse so geäußert:

Die jüngsten Entwicklungen zur Standortfrage der Stadtbücherei haben uns sehr überrascht, da für uns die Zusage von OB und Gemeinderat, zumindest diesen Teil des Bürgerentscheids zu respektieren, verlässlich erschien. Bereits seit den 90er-Jahren wird über eine Erweiterung in das Nachbargebäude nachgedacht. Nun gilt es, die Pläne zu prüfen und Kostenrechnungen einzufordern. Danach werden wir eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um eine demokratische Entscheidung der Mitglieder zum Standort zu bekommen. Wir sind gespannt, ob es bis dahin auch eine Reaktion in den Leserbriefspalten geben wird.

Wenn Sie uns schon jetzt Ihre Einschätzung, Ihre Fragen oder Anregungen mitteilen wollen, freuen wir uns über eine Nachricht an foerderverein-stadtbuecherei-esslingen@gmx.de

„Bibliothek der Zukunft“ am Tag des offenen Denkmals

Der Förderverein nimmt sein 10-jähriges Jubiläum zum Anlass, am Tag des Offenen Denkmals am 10. September 2023 die Bibliothek der Zukunft vorzustellen. Zwischen 13 und 17 Uhr können Sie mitmachen, staunen und einen spannenden Nachmittag in Ihrer Stadtbücherei erleben. Anmeldung nicht erforderlich.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals in Esslingen:

 

Auch im Juni wieder: Lange Lernwoche in der Stadtbücherei

Von Montag, 19.06.2023 bis Sonntag, 25.06.2023 bietet die Stadtbücherei wieder die Lernwochen für alle Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden und Studierenden an. Hier kann zu unüblichen, verlängerten Öffnungszeiten gelernt, getüftelt und erklärt werden, das längst überfällige Referat erarbeitet oder das Abitur vorbereitet werden. Doch damit nicht genug: Das Café stellt Häppchen und Getränke bereit, die für jeweils einen Euro erworben werden können. Die Differenz zum tatsächlichen Preis übernimmt der Förderverein der Stadtbücherei, damit niemand hungrig oder durstig nach Hause muss.

Wir vom Förderverein finden, dass die Unterstützung junger Menschen die beste Investition in unsere Zukunft ist, die man leisten kann. Deshalb unterstützen wir als Ehrenamtliche auch gerne das Bücherei-Team und helfen an den Abenden sowie am Sonntag. Wir freuen uns auf diese gemeinschaftliche Aktion mit dem super Team der Stadtbücherei Esslingen und bedanken uns für das tolle Engagement.

 

Verabschiedung der langjährigen Bücherei-Leiterin Gudrun Fuchs

Fast 43 Jahre lang hat Gudrun Fuchs als Bibliothekarin gearbeitet – die letzten 23 Jahre lang in der Leitung der Esslinger Stadtbücherei. Grund genug für den Förderverein der Stadtbücherei Esslingen, ein rauschendes Abschiedsfest für Gudrun Fuchs auf die Beine zu stellen. Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Petra Helmcke, führte den Abend über durch das bunte Programm. 

Viele der langjährigen Wegbegleiter von Gudrun Fuchs waren gekommen, um ihr den Abend zu versüßen. Gerhard Polacek etwa, der mit ihr und der Eßlinger Zeitung zusammen die Erlesenen Orte aus der Taufe gehoben und den Abend zusammen mit Opernsänger Reiner Hiby musikalisch umrahmt hat. Sogar ein Tänzchen mit Gudrun Fuchs durfte bestaunt werden. Erich Koslowski vom Kabarett der Galgenstricke sorgte für viele Lacher in den Reihen des Publikums, mit Ausschnitten aus seinem neuen Programm „Bettnäss Wellness - Frisch gewickelt“. Marion Jeiter, Schauspielerin und begeisterte Bücherei-Nutzerin, las zum Abschied aus dem Text „Aufgewachsen in Bibliotheken“ von der früheren Bahnwärter-Stipendiatin Teresa Präauer. Und schließlich bildete Patrick Bebelaar, der schon vielfach beim Literaturfest im Rahmen der Esslinger LesART sein Können zum Besten gab, einen sehr berührenden musikalischen Abschluss.

Unterlegt mit Reden unseres Vorsitzenden Hermann Beck, der Gründerin unseres Vereins Eva Berndt und des Esslinger Lokaljournalisten und Büchereikenners Alexander „Adi“ Maier wurde der Abend zu einem abwechslungsreichen und unvergesslichen Erlebnis.

Und weil sich Gudrun Fuchs über unzählige Jahre immer wieder neuen Plänen und Absagen zur Erweiterung der Stadtbücherei stellen musste, gab es für jedes Arbeitsjahr eine mehr oder weniger dornige Rose. Außerdem wurde ihr zum Abschluss das „Bunte Verdienstkreuz“ des Fördervereins für ihre Standhaftigkeit, Zuversicht und Kollegialität verliehen.

Wir wünschen Gudrun Fuchs alles Gute und viele schöne Bücher für ihren Ruhestand!

 

Mitmach-Buchprojekt

Ich und meine Bücherei heißt das Mitmach-Buchprojekt, das wir in der letzten Mitgliederversammlung kurz angesprochen hatten. Alle Infos dazu gibt's im angehängten Flyer. Bitte einfach mitmachen und gerne auch Freunde, Verwandte und Bekannte dazu motivieren.

Flyer zum Mitmach-Buchprojekt

 

Lesung zugunsten der Stadtbücherei mit Gerhard Polacek am 23. März 2023 ab 19.30 Uhr

Unter dem Motto Liebe und andere Missverständnisse liest der bekannte Esslinger Gerhard Polacek, der seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und der Eßlinger Zeitung bei den Erlesenen Orten eine große Fangemeinde etablieren konnte.

Polacek wünscht sich für Esslingen genau wie wir eine moderne, zukunftsfähige Bibliothek. Um den Förderverein der Stadtbücherei zu unterstützen, liest er einen Abend lang im Café Maille über die Liebe - und andere Missverständnisse.

Lassen Sie sich verzaubern!

Eintritt frei, Spenden willkommen!

 

Lange Lernwoche in der Stadtbücherei Esslingen

Von Montag, 20.02. bis Sonntag, 26.02.2023 bietet die Stadtbücherei wieder die Lernwochen für alle Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden und Studierenden an. Hier kann zu unüblichen, verlängerten Öffnungszeiten gelernt, getüftelt und erklärt werden, das längst überfällige Referat erarbeitet oder das Abitur vorbereitet werden.

Doch damit nicht genug: Das Café stellt Häppchen und Getränke bereit, die für jeweils einen Euro erworben werden können. Die Differenz zum tatsächlichen Preis übernimmt der Förderverein der Stadtbücherei, damit niemand hungrig oder durstig nach Hause muss.

Wir vom Förderverein finden, dass die Unterstützung junger Menschen die beste Investition in unsere Zukunft ist, die man leisten kann.

Deshalb übernehmen wir als Ehrenamtliche auch gerne die Aufsicht am Sonntag, 26.02.23 von 10 – 18 Uhr, da die Mitarbeitenden der Stadtbücherei da ihren wohlverdienten Ruhetag brauchen.

Wir freuen uns auf diese gemeinschaftliche Aktion mit dem super Team der Stadtbücherei Esslingen und bedanken uns für das tolle Engagement.

 

Save the date: Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September 2023

Unter dem Motto „Talent Monument“ findet der diesjährige Tag des offenen Denkmals in Baden-Württemberg statt. Mehr dazu finden Sie auf der Website unter

https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/motto/

Auch der Förderverein der Stadtbücherei Esslingen steckt bereits mitten in den Planungen, um an diesem Tag sein 10-jähriges Jubiläum im Bebenhäuser Pfleghof, unserer Stadtbücherei, nachzufeiern. Und weil eine Feier nur mit vielen Gästen schön ist, lassen wir uns ganz besondere Dinge für alle Interessierten aller Altersklassen einfallen.

Merken Sie sich den Termin schon mal vor, es lohnt sich!

 

Mitgliederversammlung am 9. Februar 2023                                                                          9. Februar 2023

Der Förderverein der Stadtbücherei Esslingen hat im Dezember einen neuen Vorstand gewählt. Inzwischen hat das neue Führungsteam mit dem Vorsitzenden Hermann Beck, seiner Stellvertreterin Petra Helmcke, der Kassiererin Bärbel Michalik und der Beisitzerin Silke Wollinger-Helwig mehrfach getagt und über die weitere Arbeit des Vereins beraten. Beck hat gleich nach der Vorstandswahl klargemacht: „Ein Förderverein muss fördern. Diesen Anspruch wollen wir mit Leben erfüllen. Wir wollen unsere Bibliothek so unterstützen, wie sie es verdient.“ Was das für die konkrete Arbeit bedeutet, soll in einer Mitgliederversammlung diskutiert werden, die am Donnerstag, 9. Februar, um 19 Uhr in der Stadtbücherei Esslingen (Eingang Heugasse 9) beginnt. Alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir unsere Bibliothek am besten unterstützen können.

 

Zeichen setzen                                                                                                8. Februar 2023

Der Förderverein der Esslinger Stadtbücherei sucht neue Mitglieder, weil man gemeinsam noch stärker ist. Um dafür zu werben, wird es demnächst Buchzeichen geben, auf denen man alles Wissenswerte über eine Mitgliedschaft und die nötigen Kontaktdaten finden wird. Sobald die Buchzeichen fertig sind, werden sie in der Stadtbücherei, beim Vorstand des Fördervereins und in unseren Veranstaltungen erhältlich sein. Unser Tipp: Verschenken Sie wieder mal ein Buch und legen Sie dem Beschenkten ein Fördervereins-Buchzeichen bei.

 

Neuer Schwung für den Förderverein                                                                                    10. Januar 2023

Der Förderverein der Stadtbücherei hat im Dezember einen neuen Vorstand gewählt. In der Mitgliederversammlung im Kutschersaal ist deutlich geworden, dass sich viele Mitglieder von ihrem Verein eine wesentlich aktivere Rolle wünschen. Diesen Anspruch hat auch der neu gewählte Vorstand mit dem Vorsitzenden Hermann Beck, seiner Stellvertreterin Petra Helmcke, der Kassiererin Bärbel Michalik und der Beisitzerin Silke Wollinger-Helwig. Dass sich schon in den ersten Tagen nach der Wahl zahlreiche neue Mitglieder angemeldet haben, hat den neuen Vorstand zusätzlich ermutigt. „Wir wollen den Blick nach vorne richten und unsere Bibliothek so unterstützen, wie sie es verdient“, hat Hermann Beck deutlich gemacht. Und Petra Helmcke sagt: „Es ist erfreulich, dass die Stadtbücherei in einer Bevölkerungsbefragung sehr gut abgeschnitten hat. Wenn man daraus jedoch ableitet, dass der Handlungsbedarf gar nicht so groß sei, wird das der engagierten und ideenreichen Arbeit, die unter schwierigen Bedingungen geleistet wird, nicht gerecht. Was die Bücherei mit dem geringen Platz, den sie hat, anbieten kann, macht sie hervorragend. Wir wollen zeigen, was mit mehr Platz möglich wäre und welche weiteren Zielgruppen man erreichen könnte.“ 

Silke Wollinger-Hellwig hat die Bibliothek in vielen Jahren als eifrige Nutzerin kennen und schätzen gelernt und genießt vor allem die monatlichen Literaturgespräche in der Stadtbücherei. Sie findet: „Man hört, die fetten Jahre seien vorbei. Dass es früher fette Jahre gab, hat man in der Bücherei nicht gesehen. Jetzt gilt es, nicht noch mehr Zeit zu verlieren und konstruktiv an der Zukunft zu arbeiten.“ Barbara Michalik ist sicher, dass viele einen engagierten und aktiven Förderverein unterstützen werden: „Beim Bürgerentscheid und in den ersten Stufen der Bürgerbeteiligung hat man gesehen, wie wichtig die Bücherei vielen ist. Dieses Engagement muss man nutzen, um immer wieder nach dem besten Weg zu suchen.“ 

Insgesamt 17,3 Millionen Euro will die Stadt bis 2029 in den Bebenhäuser Pfleghof investieren, sofern der Gemeinderat dafür in den jeweiligen Haushaltsberatungen das benötigte Geld freigibt. „Diesen Weg wollen wir engagiert und konstruktiv mitgehen und die Bibliothek ideell und materiell unterstützen“, verspricht Hermann Beck. „Es muss unser aller Anspruch sein, daraus gemeinsam etwas Gutes zu machen.“ Dabei soll ein enger Austausch mit der Bücherei helfen. „Experten wie die Leiterin Gudrun Fuchs wissen am besten, was sinnvoll ist“, findet Petra Helmcke. „Ihr Wissen und ihre Erfahrung sind unschätzbar wertvoll.“ 

Der Vorstand des Fördervereins ist sich einig: „Das muss ein Gemeinschaftsprojekt für die ganze Stadtgesellschaft sein. Solche Signale können gerade in Zeiten wie diesen sehr ermutigend wirken.“